Elternbrief 22.05.2020 - Betreuung in den Sommerferien

Liebe Regenbogeneltern,

die Zeit bis zu den Sommerferien konnten wir durch eine verlässliche Verteilung der Unterrichtstage (Präsenztage) für Ihr Kind und Sie regeln.
Ich weiß, dass Viele von Ihnen auch die Ferienzeiten planen möchten oder müssen.
Wie es in den Sommerferien weitergeht, kann ich Ihnen leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbindlich mitteilen. Wie Sie durch die Abfrage in der letzten Woche bemerkt haben, erarbeitet die Stadt eine Möglichkeit, ein verlässliches Angebot zu schaffen.
Ich möchte versuchen, ihnen hier einige Fragen zu beantworten:

Findet in den Sommerferien eine Notbetreuung statt?

Das Schulministerium erarbeitet derzeit Konzepte, ob und wie eine Notbetreuung und ggf. weitere Angebote in den Ferien stattfinden.

Findet in den Sommerferien das OGS-Ferienangebot statt?

Der Zeitraum der Ferienbetreuung sind die von der Schulkonferenz festgelegten ersten drei Ferienwochen.  In der Abfrage der Stadt wurden Sie gefragt, ob Ihnen alternativ zu den drei Wochen eine Woche (5 Tage) oder 1,5 Wochen (7-8 Tage) Ferienbetreuung reichen würde.
Ziel dieser Elternbefragung ist es, gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt und den Jugendhilfeträgern ein mit den Schulen abgestimmtes Angebot für möglichst viele Kinder (unter den auch für die Betreuung geltenden Abstandsregeln: etwa 10 Kinder pro Gruppe) zu planen. Hierbei spielt auch das zur Verfügung stehende Personal der Träger (unsere Erzieher) eine Rolle sowie das Raumangebot am Standort.

Wo findet das Ferienangebot statt?

Unser Umzug in das neue Schulgebäude an der Kirchfeldstraße findet für alle Lehr- und Lernmaterialien in der ersten Ferienwoche statt. Leider kann die neue Schule noch nicht für das Ferienprogramm genutzt werden. Das Ferienprogramm findet daher in den Klassenräumen und OGS-Räumen an der Jahnstraße statt! Definitiv können wir daher nicht für alle Kinder an der Regenbogenschule eine Ferienbetreuung anbieten.

Hierfür plant das Schulministerium ein entsprechendes Zusatzangebot und wird darüber zeitnah informieren. Bei einem Überhang von Anfragen könnten auch alternative Angebote für die Sommerferien für Ihr Kind als schulübergreifendes Programm (von der Stadt Düsseldorf) gestaltet werden. Es soll für alle Familien eine Möglichkeit geschaffen werden, eine Ferienbetreuung in Anspruch nehmen zu können, besonders für diejenigen, die es aus beruflichen Gründen dringend benötigen. Die gebildeten Gruppen in der Ferienbetreuung sind konstant zu halten und zu dokumentieren, um die Durchmischung der Gruppen und neue Infektionsketten zu vermeiden.  Für Ferienangebote gelten die bekannten Vorgaben zum Infektionsschutz und zur Hygiene.

Ich hoffe, ich konnte einige Fragen beantworten,

Anke Schäfer
(Schulleiterin)

Präsenzunterricht

Ab Montag, 11.5.2020, startet der Unterricht für die Jahrgänge 1-4 im „rollierenden“ Verfahren und unter bestimmten Bedingungen nach unserem Hygieneplan. Die genauen Regelungen für Sie und Ihr Kind wird die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer sowohl telefonisch als auch per Brief oder online mit Ihnen kommunizieren. Grundsätzlich gilt, dass der Unterricht mit einem offenen Anfang von 8.15 - 9.00 Uhr startet und bis 12.30h/12.45h stattfinden wird.

An welchem Tag welcher Jahrgang unterrichtet wird, können Sie diesem Kalender entnehmen.

Kalender 01
Kalender 02

Elternbrief 19.05.2020

Sehr geehrte Eltern,

die erste Schulwoche mit dem rollierenden Präsenzunterricht ist gut verlaufen.

Die meisten Kinder haben sich auf die Schule gefreut und haben die veränderte Situation gut aufgenommen. Ihr Kind wird nun aufgrund der Feiertage immer mal wieder an einem anderen Tag im Präsenzunterricht lernen und an den restlichen Tagen der Woche, unterstützt durch Wochenarbeitspläne und Materialien, zu Hause lernen.

Folgende Punkte sind uns aufgefallen, die sehr gut abgelaufen sind:

  • Die Abstände konnten weitestgehend eingehalten werden (obere Klassen besser als die unteren)
  • Die Kinder kommen pünktlich zum Unterrichtsbeginn (nicht vorher!)
  • Jedes Kind hat eine Maske.

Geburtstagsfeiern:

Bitte bringen Sie ihrem Kind nichts zum Verteilen mit. Es dürfen kein Kuchen und keine Süßigkeiten, auch wenn diese verpackt sind, ausgeteilt werden!

Krankheiten:

Zurzeit lassen sich einfache Krankheitssymptome nicht von denen der Virus-Erkrankung unterscheiden (z.B. grippale Infekte, Schnupfen wg. einer Allergie).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir alle Kinder nach Hause schicken, bzw. Sie bitten, Ihre Kinder abzuholen, wenn wir entsprechende Symptome vor Unterrichtsbeginn bemerken und kein Nachweis oder Berichte über Allergien vorhanden sind. Bitte setzen Sie sich zunächst zur weiteren Abklärung mit dem Kinderarzt /Hausarzt telefonisch in Verbindung.

Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit § 54 Abs. 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollte derzeit bereits bei ersten Anzeichen einer Erkrankung (z.B. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, auch „Flecken“ auf der Haut etc.) ein Fernbleiben des betreffenden Kindes von der Schule erfolgen.

Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer CO-VID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist die individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule darf zu diesem Zeitpunkt nicht betreten werden.

Wir bitten Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte darum, dass Sie Ihre Kinder bei Krankheitssymptomen gar nicht erst zur Schule schicken und folgendes beachten:

  • Schülerinnen oder Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht noch an der Notbetreuung teilnehmen.
  • Sollte sich ein Familienmitglied einer Schülerin oder eines Schülers in Quarantäne befinden und die Schülerin oder der Schüler dennoch am Präsenzunterricht teilnehmen wollen, so hat das Gesundheitsamt über ggf. vorzunehmende hygienische und organisatorische Maßnahmen zu entscheiden. Wenn die Schülerin oder der Schüler in einer häuslichen Gemeinschaft mit dem Familienmitglied lebt, so ist davon auszugehen, dass er oder sie ebenfalls von den Quarantänemaßnahmen betroffen ist.
  • Über eventuelle Ausnahmen entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

Es gilt, wie eigentlich sonst auch, der Grundsatz: Kranke Kinder gehören nicht in die Schule! 

Mit freundlichen Grüßen

A. Schäfer

-Rektorin-

Wiedereröffnung der Regenbogenschule

Liebe Eltern der Regenbogenkinder,

Am Donnerstag, 07.05.20 starteten die Viertklässler in den Unterricht und haben sich vorbildlich an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten. In allen Gesichtern bei Kindern und Lehrern, war große Freude zu sehen. Unsere 4. Klasse wurden parallel in zwei Klassenräumen unterrichtet. Jede Gruppe hatte eigene Pausenzeiten und Toiletten. Das war ein guter Start in die neue Normalität.

Präsenzunterricht
Ab Montag, 11.5.2020, startet der Unterricht für die Jahrgänge 1-4 im „rollierenden“ Verfahren und unter bestimmten Bedingungen nach unserem Hygieneplan. Die genauen Regelungen für Sie und Ihr Kind wird die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer sowohl telefonisch als auch per Brief oder online mit Ihnen kommunizieren. Grundsätzlich gilt, dass der Unterricht mit einem offenen Anfang von 8.15 - 9.00 Uhr startet und bis 12.30h/12.45h stattfinden wird.

An welchem Tag welcher Jahrgang unterrichtet wird, können Sie diesem Kalender entnehmen.

Kalender 01
Kalender 02

Weiterhin wird Ihr Kind an allen anderen Tagen Aufgaben zu Hause bearbeiten müssen (Home-Schooling). Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer geben Ihrem Kind die Aufgaben mit. Der Austausch der Aufgaben erfolgt dann am Präsenzunterricht oder im Verfahren, wie das Jahrgangsteam dies mit Ihnen abgesprochen hat. Der Präsenzunterricht und das Lernen zu Hause bzw. das Homeschooling sind dabei abwechselnd und eng aufeinander abgestimmt.

Unterrichtsbefreiung
Sofern Ihr Kind mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei sich selbst oder/und einem dieser Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, so kann ein Antrag (im Sekretariat oder auf der Homepage erhältlich) auf Beurlaubung vom Unterricht bei mir eingereicht werden!

Hier können Sie den Antrag herunterladen:

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Schulbefreiung aufgrund von Corona

Mund-Nasen-Bedeckung
Mit der letzten Schulmail teilte uns das Ministerium für Schule und Bildung mit, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in Schulen […] – bei Einhaltung der Mindestabstände – nach derzeitiger Rechtslage nicht verpflichtend [ist]. Es sollte jedoch grundsätzlich auch bei Einhaltung der Mindestabstände jeder Person in der Schule gestattet sein, eine MNB zu tragen, wenn dies gewünscht wird.

Wir empfehlen allen Kindern das Tragen einer MNB in bestimmten Situationen, zum Beispiel beim Spielen, wenn man nicht immer auf den Abstand achten kann. Damit das so farbenfroh wie möglich an der Regenbogenschule aussieht, hat der Förderverein für alle Kinder eine Stoffmaske nähen lassen. Wir sagen nochmals „DANKE!“

Ein großer Dank gilt einer Mutter, die eigens für das gesamte Team der Regenbogenschule bunte Mund-Nasen-Bedeckungen nähte. Auch ihr gilt unser besonderer Dank! Und so starten alle anders, aber bunt in den Unterricht!

OGS-Betreuung
Alle Schülerinnen und Schüler können am jeweiligen Präsenztag die Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen. Aus organisatorischen Gründen ist es jedoch erforderlich, dass Sie die Entscheidung, ob Ihr Kind am Ganztagsangebot teilnehmen soll, für die Dauer bis zu den Sommerferien treffen. Das entsprechende Formular finden Sie hier. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus organisatorischen Gründen nur zwei Abholzeiten anbieten können.

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Abfrage OGS

Erklärvideo für Kinder - Mein Schulstart mit Corona

Fazit
Es hört sich bestimmt für Sie unwirklich an und glauben Sie mir, ich hätte auch Anfang des Jahres nicht geglaubt, dass ich jemals so einen Schulbrief an Eltern verfassen muss. Ich möchte Sie aber dahingehend beruhigen: In der Krise merkt man, wie man als Team zusammenarbeiten kann! Und ich muss Ihnen sagen, dass ich unglaublich stolz auf alle Mitarbeiter der Regenbogenschule bin. Das gesamte Team (von Hausmeister, Sekretärin, Erziehern, Lehrern, FSJler, Integrationshelfer, Schulsozialarbeiterin) ist untereinander vernetzt und hat sich mittlerweile auf die Situation gut eingestellt. Wir gehen sehr feinfühlig und pädagogisch (!) mit der Umsetzung der Hygienevorgaben gegenüber Kindern um. Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen, Ihren Kindern wird es an der Regenbogenschule gut gehen – wie immer!

Ich danke für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Anke Schäfer (Schulleiterin)

 

Jeder Regenbogen ist ein Lächeln des Himmels, das uns daran erinnert, dass nach dunklen Tagen auch wieder irgendwann die Sonne für uns scheint!

Das Regenbogen-Team denkt an euch!

Coronavirus: Elternbrief der Schulministerin zur Situation

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre
Yvonne Gebauer

Portrait Ministerin vor Fahnen
Schulministerin Yvonne Gebauer. – Bild: MSB/ Susanne Klömpges